Geschichte
FRS Baltic wurde im Sommer 2020 gegründet, nachdem Stena Line die traditionelle Königslinien-Verbindung eingestellt hatte. Der Betrieb startete am 17. September 2020 auf der Route Sassnitz-Mukran-Ystad. Ab 2023 wechselte das Unternehmen den schwedischen Zielhafen nach Trelleborg und belebte damit die klassische Königslinie wieder. Am 30. September 2024 wurde der Betrieb aufgrund gestiegener Treibstoffkosten und neuer CO₂-Abgaben eingestellt. Insgesamt nutzten über 500.000 Fahrgäste die Verbindung.
Flotte
Das einzige Schiff der Reederei war die Skane Jet, ein 1998 in Australien gebauter Hochgeschwindigkeits-Katamaran vom Typ Incat 91. Die 91 Meter lange Fähre bot Platz für 676 Passagiere und etwa 200 Pkw und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 44 Knoten (ca. 81 km/h). Nach der Betriebseinstellung wurde das Schiff 2025 an die griechische Reederei Seajets verkauft.
Unternehmen
FRS Baltic gehörte zur FRS-Gruppe mit Hauptsitz in Flensburg, einem familiengeführten Konzern im Besitz der Familie Dethleffsen (50 %). Das Unternehmen beschäftigte zuletzt etwa 60-70 Mitarbeiter und verfolgte ein tourismusorientiertes Konzept mit Reisepaketen und Tagesausflügen. Trotz positiver Resonanz konnte die Linie nicht dauerhaft rentabel betrieben werden.