FRS Iberia ist ein spanisches Fährunternehmen mit Sitz in Tarifa, das im Jahr 2000 als Joint Venture zwischen der deutschen Förde Reederei Seetouristik (FRS) und dem marokkanischen Unternehmen Comarit gegründet wurde. Im Juli 2024 wurde das Unternehmen von der dänischen DFDS-Gruppe übernommen und firmiert nun unter DFDS Seaways Mediterranean.
FRS Iberia betreibt Hochgeschwindigkeitsfähren auf der Straße von Gibraltar und verbindet Spanien mit Marokko. Die Hauptrouten sind Algeciras-Tanger Med, Tarifa-Tanger Ville und Algeciras-Ceuta. Die Überfahrt von Tarifa nach Tanger dauert nur 35 Minuten und ist damit die kürzeste Verbindung zwischen Europa und Afrika.
Die Flotte besteht aus modernen Hochgeschwindigkeitskatamaranen und konventionellen Fähren, die sowohl Passagiere als auch Fahrzeuge transportieren. Die Schiffe sind mit Klimaanlage, Bars, Cafeterias und Duty-Free-Shops ausgestattet. Die Route Algeciras-Ceuta ist besonders wichtig für den Pendlerverkehr zur spanischen Exklave in Nordafrika.
Als Teil der DFDS-Gruppe profitiert das Unternehmen nun von einem erweiterten europäischen Netzwerk. Jährlich befördert FRS Iberia mehrere Millionen Passagiere und ist einer der führenden Fährbetreiber im westlichen Mittelmeer. Die strategische Lage an der Meerenge von Gibraltar macht die Routen sowohl für Touristen als auch für den Handelsverkehr unverzichtbar.