Hankyu Ferry ist eine etablierte japanische Fährgesellschaft, die 1966 gegründet wurde und 1968 Japans erste Langstreckenfähre in Betrieb nahm. Das Unternehmen verbindet Kyushu mit der Kansai-Region und bietet luxuriöse Nachtfährdienste durch die malerische Seto-Inlandsee.
Hankyu Ferry betreibt tägliche Verbindungen zwischen Shinmoji (Kitakyushu, Kyushu) und Kobe sowie zwischen Shinmoji und Izumiotsu (südlich von Osaka). Die Überfahrt durch die Seto-Inlandsee dauert etwa 12,5 Stunden und führt durch eine atemberaubende Landschaft. Von Kobe fahren die Fähren vom Rokko Island Ferry Terminal, von Osaka vom Hafen Izumiotsu.
Die Flotte umfasst vier Schiffe: Izumi, Hibiki, Yamato und Tsukushi mit Kapazitäten von 643 bis 667 Passagieren. Die 2015 eingeführten Fähren "Izumi" und "Hibiki" sind als schwimmende Hotels konzipiert. Die "Settsu" und "Yamato" sind 7-stöckige Schiffe mit einem mehrstöckigen Atrium-Lobby und verschiedenen Zimmertypen.
Die Unterkünfte reichen von "Standard" (Gemeinschaftsräume) über "Deluxe" (Privatzimmer) und "Suite" (mit Bad und WC) bis hin zu "Royal" (mit privatem Deck). Zu den Einrichtungen gehören ein Außenbad, ein großes Bad und Duschräume. Die Fähren transportieren sowohl Passagiere als auch Fahrzeuge und bieten eine entspannte Alternative zum Shinkansen.